Veröffentlicht am 15. Februar 2024

Die 100 besten Schweizer Songs aller Zeiten: Plätze 80 – 71

Im grossen Voting hat unsere Jury ihre Lieblingslieder aus Schweizer Produktion bestimmt. Willkommä zum Countdown.

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Zehn weitere Songs treten im Morgenrot daher in unserer Rangliste der 100 besten Schweizer Songs aller Zeiten. Unter anderem mit dabei: Die ultimative Fussball-Hymne, die ultimative Hippie-Hymne und ein in diesem Countdown bereits alter Bekannter.

Wie wurde das Ranking erstellt?

Höchste Zeit also, dass man den grossen Schweizer Songkatalog mal wieder in die Reihenfolge seiner Beliebtheit bringt. Wir haben eine Fachjury zusammengestellt mit Personen aus der Musik- und Konzertbranche: Plattenlabel-Vertreter:innen, Festivalveranstalter:innen, Kulturjournalistinnen und -journalisten. Die Teilnehmer:innen haben uns ihre persönlichen Top 25 geschickt. Je höher ein Song in der Bestenliste rangierte, desto mehr Punkte kriegte er für die Gesamtwertung (Platz 1: 25 Punkte, Platz 25: 1 Punkt etc.). Hatten zwei Lieder im Gesamtranking gleich viele Punkte, wurde jenes höher gewertet, das von mehr Personen genannt wurde.

Plätze 100 – 91 | ZUM ARTIKEL
Plätze 90 – 81 | ZUM ARTIKEL

80. «The Call of the Mountains» von Eluveitie (2014)

Was, wenn Schweizer Tourismuskampagnen nur von Menschen in schwarzen Kapuzenpullis gemacht würden? Die Winterthurer Folk-Metal-Band Eluveitie ist einer der international erfolgreichsten Acts des Landes und ihr Ruf der Berge ein perfekt eingängiger Hit über dessen Genrebegrenzungen hinaus.

79. «Bring en hei» von Baschi (2006)

Spätestens seit Baschis «Bring en hei» hat auch die Schweiz ihren offiziellen Fussballstadion-Chorgesang. Fehlt nur noch der passende Weltmeisterpokal. Der Song ist jedoch nicht nur Gold, sondern Platin wert und aufgrund seiner Ausdauer in den Charts eine der erfolgreichsten Singles der hiesigen Hitparade.

78. «Pushing On» von Jimi Jules & Oliver Dollar (2014)

Nach dem Release besetzte «Pushing On» für einen ganzen Monat die Beatport-Charts, dem ultimativen Gradmesser für die internationale elektronische Musikszene. Der Deep-House-Track hat seither nicht nur auf Ibiza die Clubgänger:innen um den Schlaf gebracht und gilt als moderner Nightlife-Klassiker.

77. «At Night» von Shakedown (2001)

Bitte nur kurz einen Gin Tonic an der Bar holen und sofort auf den Dancefloor zurückkehren: Die Brüder Stephan Mandrax und Sebastien Kohler waren bereits Veteranen der elektronischen Szene, als sie sich Ende der 90er zu Shakedown zusammentaten. «At Night» wurde zur internationalen Club-Hymne, deren Synth-Hook auch heute noch absolut ohrwurmt.

76. «Castle in the Snow» von Kadebostany (2013)

Die epische Pop-Produktion des Genfer Produzenten Guillaume de Kadebostany wurde in einer Kollaboration mit dem Franzosen The Avener zum internationalen Hit. Doch auch in der Original-Version beschwört Kadebostany auf «Castle in the Snow» ein Drama, das sich von einer Pianoballade zu bombastischer Klassik entwickelt.

75. «So easy wenn du da bisch» von Dabu Fantastic (2021)

Geschrieben während der Einsamkeit vom Pandemie-Lockdown, verfolgt «So easy wenn du da bisch» seither einen so simplen wie schönen Auftrag: Menschen wieder zusammenzubringen. Das Gesangsarrangement hat bislang zahlreiche Chöre inspiriert – von Schulklassen bis Profiformationen.

74. «Heavenly Club» von Les Sauterelles (1968)

https://www.youtube.com/@ddMusic

Als die «Swiss Beatles» in ihrer «Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band»-Phase ankamen: Mit «Heavenly Club» eroberten Les Sauterelles als erste nationale Band die Spitze der Schweizer Hitparade. Am Kultstatus des verträumten Folk-Rocksongs sowie dessen psychedelischem Videoclip gibt es bis heute nichts zu rütteln.

73. «Brotherlove» von Crimer (2017)

Als hätte Joy Divisions Ian Curtis überlebt und als Sänger von New Order noch einmal neu angefangen: Mit dramatischem Bariton und perfekt produziertem Retro-Disco-Pop präsentierte sich Crimer auf «Brotherlove» zum ersten Mal im grossen Stil dem Schweizer Publikum und war gleich mal der coolste Hund im Land.

72. «King of the Dogs» von Anna Aaron (2011)

Wer bei Anna Aarons intensivem Piano-Spiel und starkem Songwriting an Kolleginnen wie Tori Amos und PJ Harvey denkt, ist auf der richtigen Spur. «King of the Dogs» war die Leadsingle ihres Debütalbums und etablierte die Baslerin sofort als eine der schillerndsten Künstlerinnen des Landes, die sich bis heute musikalisch immer wieder neu erfindet.

71. «Tu me dois rien» von Stephan Eicher (1991)

Ah, bonjour again! Mit dem Album «Engelberg» landete Stephan Eicher zum ersten Mal auf Platz 1 der Charts, bis heute ist es die erfolgreichste Platte des Berners. Die zart-wehmütige Ballade «Tu me dois rien» ist einer der stilleren Momente seines Meisterwerks. Und gehört auf jeden anständigen «Rotwein am Küchentisch»-Soundtrack.

Die 100 besten Schweizer Songs aller Zeiten: Plätze 100 – 71 auf Spotify

Starzone präsentiert ab dem 1. Februar wöchentlich zehn Platzierung aus dem Ranking. Am 21. Februar folgen die Platzierungen 70 - 61.

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